"Grenzerfahrung" mit Sven Fischer und Robby Clemens Grenzerfahrungen haben Sie beide gemacht - der Biathlet, der 28 olympische und WM-Medaillen erkämpfte, und der Langstreckenläufer, der zu Fuß fast alle Sehenswürdigkeiten der Welt "erlaufen" hat. Von diesen Grenzerfahrungen berichten Sie uns. |
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Vortrag "Grenzerfahrungen" von und mit Sven Fischer/ Robby Clemens |
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In dieser Vortragsreihe „Grenzerfahrungen” berichten nicht ein, sondern zwei bekannte Sportler über die spannendsten, spektakulärsten, berührendsten, schönsten und schwierigsten Momente ihres bisherigen Lebens – und darüber, wie es für sie nach körperlichen und seelischen Tiefs weiterging. Die beiden Akteure – Sven Fischer und Robby Clemens – sind Sportbegeisterten bestens bekannt. Biathlet Sven Fischer erkämpfte für die deutschen Farben insgesamt vier olympische Goldmedaillen, zweimal Silber und zweimal Bronze. Hinzu kommen insgesamt 20 WM-Medaillen, davon sieben (!) goldene. Seine sportlichen Erfolge und seine Markenzeichen – zum Beispiel der Verzicht auf Handschuhe und die Vorliebe für Suhler Unterlader beim Biathlon – machten ihn zur Sportlegende. Nachdem er 2007 in der Oberhofer Rennsteigarena mit einem Abschiedsrennen vor mehr als 8.000 Fans seine aktive Laufbahn beendet hatte, musste der Hochleistungssportler sein gesamtes Leben neu ausrichten, um nicht in ein tiefes Loch zu fallen. Robby Clemens brach am 3. Januar 2007 zu einer Weltumrundung auf eigenen Füßen auf, erlief sich Orte und Sehenswürdigkeiten wie die ägyptischen Pyramiden, das indische Taj Mahal und den Grand Canyon in Arizona, joggte durch die Straßenschluchten von New York und überquerte mit dem Bosporus die Grenze zwischen Europa und Asien. Am 9. November 2007 lief er in Berlin durch das Brandenburger Tor. Zwischen Start und Ziel lagen mehr als 314 Marathons in 311 Tagen – oder, anders gesagt: 13.262 Kilometer, 27 Länder und eine Vielzahl von Erlebnissen. „Danach kam die große Leere“, erinnert sich Robby Clemens. „Das Ziel war erreicht, jeglicher Antrieb war dahin, ich hörte auf zu trainieren, nahm zu, fiel in ein tiefes Loch.“ In ihrer etwa zweistündigen Veranstaltung berichten Sven Fischer und Robby Clemens über ihre sportlichen Leistungen und lassen die Zuschauer mit Bildern und Videosequenzen an ihren oft einzigartigen Erlebnissen teilhaben. Vor allem aber wollen die beiden Ausnahmeathleten schildern, wie es ihnen „danach“ erging, welche Empfindungen sie bewegten und wie sie den schwierigen Übergang ins mehr oder minder normale Leben meisterten. „Irgendwann stehst Du vor der Entscheidung, am Morgen einfach liegen zu bleiben oder Dich am eigenen Schopf zu packen und weiter zu machen“, erinnert sich Weltläufer Robby Clemens. „Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen – und das gilt nicht nur für Sportler.“ |
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Zwei (Ex-)Leistungssportler, die etwas zu erzählen haben - vom Leben an der Grenze des körperlich Machbaren und von der "Zeit danach".

